Rolling Britney
Lob über Lob vom sonst sehr kritischen “Rolling Stone”. Das Magazin, das einen sehr wichtigen Status in der Musikbranche hat und immer sehr kritisch mit Mainstream-Alben und Songs umgeht, hat Britneys “Femme Fatale” nun auf den 8. Platz der besten Alben 2011 und “How I Roll” (ja man!!! Endlich erkannt mal jemand dieses Meisterwerk als eines an) auf Platz 1 der besten Songs von 2011 gesetzt. Der Autor ist Rob Sheffield, ein Musikjournalist, dessen Wort in der Musikbranche sehr schwer wiegt, da es nicht nur Mainstream-Künstler sondern vor allem auch unbekannte Künstler ehrt. Auch aus diesem Grund sind diese Platzierungen was unglaublich tolles
Aber lest seine Erklärung(en) selbst:
Zu “Femme Fatale”:
Seit “Blackout” macht sie es immer wieder, aber warum auch nicht?! So macht es schließlich jeder im Dance-Pop Spiel. Und aus irgendwelchem Grund (Ich verstehe, warum manche Probleme damit haben, es “Talent” zu nennen, aber ich bin da ganz anderer Meinung) macht sie es einfach besser! In einem Jahr, in dem Top 40 Radios von der Wiederauferstehung schluchzender Folk-Musik verstopft waren, war es immer eine große Erleichterung die Elektro-Stöße von “Till the World Ends” und “I Wanna Go” zu hören.
Zu “How I Roll”:
Britney tut sich wieder einmal mit denm schwedischen Produzenten-Team Bloodshy and Avant zusammen, die ihr schon die Hits “Toxic” (2004) und “Piece of Me” (2007) bescherten, und genau wie bei den ersten zwei Kapiteln der Trilogie ist es teuflisch originelle Mädchenstimme. Jeder Sound-Effekt, der aus dem Mix springt – Brit lallt das Wort “speakerrrr”, digitale Fingerschnipserei, eine reale Beatbox, die vorgibt menschlich zu sein – baut die Spannung auf. Und es gibt sogar eine Handlung: ein gewöhnliches Mädchen sitzt alleine in ihren Zimmer und träumt von Partylichtern in der Ferne. Sie wünscht sich, auszubrechen an einen Ort, an dem sie ihre Kniesocken zeigen und Tequila on the Rocks trinken kann. An einen Ort, an dem es Musik gibt und Leute, die jung sind und lebendig. Aber diese gemeine Welt lässt sie nicht raus, also singt sie weiter mit den Maschinen, bin sie selbst zu einer wird, weil nur der Beat sie versteht. Genau das ist deine Geschichte von der Pop-Musik.



omg, yay!