"Femme Fatale" wird als "Album des Jahres 2011" von MTV gewählt
Na das ist doch mal eine unerwartete Ehrung
MTV hat das für uns sowieso beste Album des Jahres nun auch offiziell zur Platte des Jahres gewählt. Hier die Begründung:
Britney Spears’ Femme Fatale: Mein Lieblings-Album 2011
Spears untermauerte ihre Rolle als Bad Girl mit einer Ode an Nachtclubs und heiße Jungs.
By Jocelyn Vena
Zu behaupten, dass das Jahr 2011 für Popmusik herausragend war, ist eine kleine Untertreibung. Rihanna wollte ihre Fans zum “Talk Talk Talk” bringen, Lady Gaga war “Born This Way”, Demi Lovato erklärte sich selbst als “Unbroken” und Beyonce und Adele schwörten auf die Zahlen 4 und 21.
Aber kein Album sorgte so sehr für Arschwackeln und Spaß wie Britney Spears’ “Femme Fatale”. Als ich das Album zum ersten Mal hörte, war ich sofort danach süchtig. Es erinnerte mich daran, wieso ich mich in Britney und ihre Musik vor über einem Jahrzehnt verliebte.
Als die möglicherweise beste Arbeit ihrer Karriere ist “Femme Fatale” (erschien im März) ein in sich geschlossenes, akustisch unerschütterliches Stück Dance-Pop. Es gibt zwar keine grandiosen politischen Erklärungen ab, außer dass Spears’ Grundhaltung gegenüber heißen Jungs und Tanzclubs positiv ist, und es gibt keine Entschuldigung dafür ab, wenn man eine wirklich richtig gute Zeit haben möchte.
Es ist pochend, frech, laut und sexy. Es ist Britney Spears in Höchstform: Sie gurrt über das Tanzen, über Jungs, über Club-Beats und Synthesizer. Sie hat die Besten der Besten an Produzenten um sich geschart (Max Martin, Dr. Luke, Claude Kelly und will.i.am, um nur ein paar davon zu nennen) und bewies, dass sie immer noch über dieses gewisse Etwas verfügt, wenn es darum geht, dass sie von Anfang bis Ende eine Sache erledigt. Heftig geht es um Club-Hymnen, die voller bewusstseinsverändernder Beats und Samples sind, die ein bestimmtes Flair ergänzen, aber es nie zu überfrachtet klingen lassen.
Manchmal ist es sogar selbstbezüglich. Auf “Inside Out” geht Spears zu Zeilen von manchen ihrer größten Hits, ” … Baby One More Time” und “(You Drive Me) Crazy”, zurück. Es gibt nicht viele relevante Künstler mit einem Katalog, der mächtig genug und heißgeliebt ist, um das zu schaffen.
Auf “I Wanna Go” erinnert uns Spears daran, dass selbst wenn jeder darauf wartet, dass sie explodiert, sie immer noch hin und wieder losschlagen möchte. Sie gehört zu den Leuten, die sich über ihr Image in der Öffentlichkeit lustig machen können und dabei immer noch liebenswert sind.
Man darf eine Femme Fatale nie abschreiben; sie sind mysteriös und gerissen, schlau und sexy. Und 2011 bestätigte die Lektion, die die Popkultur scheinbar nicht zu lernen vermag: Man darf Britney Spears niemals abschreiben. Sie ist die ultimative Femme Fatale der Popmusik. Jetzt tanzt euch den Arsch ab – es ist das, was Britney auch wollen würde.
(Übersetzung von britneyland.de)