PopJustice Femme Fatale Review
Die erste Review von Femme Fatale ist da und sie ist großartig! Freuen wir uns auf ein neues Meisterwerk von Britney Spears. Aber lest selber und schaut hinter die Kulissen eines “Vorabhörens” von SonyBMG:
FEMME FATALE IST GANZ EINFACH NUR BRILLIANT
Also wir haben Femme Fatale früher gehört. Und die guten News sind: “Circus” hört sich dagegen an wie die Arbeit eines anderen Künstlers. Und die noch besseren News sind: “Femme Fatale” ist noch ein “Blackout”. Es zerschmettert all die besten Stücke die “Blackout” zu bieten hat. Die leicht verwirrte Produktion, die harte dunkle Seele, die massiven Beats und die großen Nummern. Und obwohl es keine allzu große Überraschung ist, Britney ist ganz ordentlich wieder an der Spitze und schon beim ersten Hören ist es ein Meisterwerk. Es ist weiterhin eine Befreiung, weil hätte “Femme Fatale” nicht alles gezeigt, wäre es mit Britney-die-Aufnahme-Künstlerin vorbei gewesen.
Um “Femme Fatale” zu hören mussten wir gestern Abend Britneys Label besuchen. Die Tracks sind in England um ca. 18 Uhr über einen geisterhaften Download Link den Sony intern nutz, über den Atlantik geschickt worden.
So sieht das Album aus wenn Sony/RCA/Jive/wasauchimmer in den Hörer Raum kommen.
Die wichtigsten Fakten des Album zusammengefasst:
- “Hold it against me” war nur ein Flirt mit dem Dubstep, das ganze Album besitzt Dupstep in seiner DNA. Aber nicht so offensichtlich wie bei HIAM ala “schaut her ich bin ein Dubstep”.
- “Till the World Ends” ähnelt mehr dem Albumsound als HIAM, Ausnahmen sind aber ‘How I Roll’ und ‘Trip To Your Heart’.
- Es ist vom Sound her ein dunkles, heftiges und gefährliches Britney Album. Es hat einen Sound den man im “Inside Out” Clip auch hören kann.
- “Big Fat Bass” ist erträglicher als erwartet und der zweite Clip der erschienen ist stellt den Track besser dar. Aber er hört sich auch besser an weil er mit dem Rest des Albums im Einklang geht.
- Songtexttechnisch gesehen ist Femme Fatale eine Mischung aus a) Party feiern gehen + b) Sex haben. Doch Britney schafft es dabei dem schlimmen David Guetta und Ke$ha Gefühl auszuweichen.
- Femme Fatale hat einen perfekt definierten Sound mit einer klar bestehenden Persönlichkeit. Es ist eine Clubscheibe, vom Gefühl her ähnlich wie Blackout. Es passt alles zusammen und der Sound bringt dich dazu tanzen zu wollen. Er ist spielerisch! Verschwunden sind auch die schwerfälligen und freudelosen Momente in “Circus”.
- Einige Tracks sind schnell, einige sind langsam aber der Clip der in der “Femme Fatale” Ära am nächsten einer Ballade kommt ist “Criminal”. Er hat einen leichten Touch von Madonnas American Life Ära. Es ist ein dunkler Comic Song über einen Mann der einfach nur schrecklich ist (“he’s a killer just for fun fun fun”) und dessen verschiedene Charaktere durch die ganzen Versen beschrieben werden, bis der Refrain anfängt mit “but… Mama I’m in love with a criminal, and this type of love isn’t rational, it’s physical; Mama please don’t cry i will be alrgiht, all reason aside I just can’t deny, I love that guy“. Und wenn es dann zum Haupteil kommt befinden wir uns wieder im klassischen ‘Oops!’ Album” – Britney Bereich. Das Lied hört sich unterschiedlich zum Rest des Albums an, aber was interessant ist, es irritiert auch nicht.
- Ihr neues Album ist vielleicht mit fantastischen und aggresiven Robopop gefühlt, aber am Ende des Tages ist Britney immer noch Britney.
- Der Punkt ist einfach es gibt keine schlechten Songs auf dem Album und das ist alles was man wissen muss.



