The Stylist Interview
Stylist: Kannst du deinen neuen Duft beschreiben?
Britney: Er ist sehr feminin und mädchenhaft. Er ist süß und zitronig mit einem Hauch meines Lieblingsdufts Nachtjasmin. Die Inspiration dafür sind mein Album Femme Fatale und starke Frauen.
Hast du gehört, dass Jessie J sagte, sie gehe nicht ohne dein Parfüm auf die Bühne?
Das hab ich gesehen! Das ist so cool!
Wieso glaubst du waren deine Düfte so erfolgreich?
Es liegt wohl ein wenig daran, dass ich Sachen selbst in die Hand nehme. Ich liebe den Prozess alle Öl-Kombinationen zu finden. Und wenn viel Zeit damit verbringt, damit zu experimentieren, ist es aufregend den ganz besonderen Duft zu finden.
Du bist nunmehr schon 13 Jahre im Rampenlicht. Was bedeutet es, im Jahr 2011 prominent zu sein?
Wow. Naja, also ich denke… [Pause] Fangen wir noch mal an. Ich weiß nicht, was ich dazu sagen soll.
Dann formuliere ich es anders, was bedeutet es im Jahr 2011 Musiker zu sein? Klappt’s so besser?
Das ist besser! Also, es ist echt cool, weil es so viele neue, aufsteigende Künstler gibt, die man sich anschauen kann und sich inspirieren lässt. Für mich persönlich ist es toll, ein wenig Konkurrenz zu haben, weil ich das Gefühl habe, dass es uns [Team Britney] inspiriert und uns dazu bringt, besser werden zu wollen. Es gibt so viele gefühlvolle Sängerinnen, auch die aus London wie Adele und Jessie J, die einfach nur genial sind. Es ist im Moment eine coole Zeit, um Musik zu machen. Zu Beginn meiner Karriere war ich offensichtlich sehr jung und kannte die Besonderheiten nicht; ich was sehr instinktiv in dem, was ich tun wollte, und ich war sehr auf meinen Input bedacht. Im Laufe der Jahre habe ich mich als Künstler weiterentwickelt und investierte noch mehr in meine Karriere, und nach dieser langen Zeit weiß man ganz genau, was man möchte. Man möchte sich wohl in seiner Haut fühlen, was das eigene Sein angeht. Und das fühlt sich wirklich gut an.
Fühlst du dich jetzt wohl in deiner Haut?
Ja!
Die Zeitungen sind voll von Leuten, die dich nicht kennen und dennoch ihre Meinung darüber abgeben, was sie über dich denken. Aber wie würden dich Leute beschreiben, die dich kennen?
Leute, die mich kennen? Das ist eine schwere Frage. Das ist eine echt schwere Frage! Ich weiß es nicht. Denkst du, dass sie nette Sachen sagen würden? Ja, sie würden nette Sachen sagen.
Welches Buch hast du zuletzt gelesen?
Vollendung in Liebe [Untertitel: Von der Kunst, mit sich und den anderen glücklich zu werden von Don Miguel Ruiz]. Es ist um Grunde genommen eine Analyse von Liebe und was es bedeutet zu lieben. Es beschäftigt sich mit allen unterschiedlichen Aspekten von Liebe. Wer man als Person ist, dass man sich kennen sollte, bevor man sogar versucht, jemand anderes zu lieben; so was in der Art. Es ist echt gut geschrieben und regt zum Nachdenken an.
Würdest du es weiterempfehlen? Was könnte ich davon lernen?
Ja auf jeden Fall, es ist sehr cool. Es geht nicht so sehr darum, etwas zu lernen; es ist eine Sache, die man eigentlich schon kennt, aber es ist gut, es sich selbst noch einmal bewusst zu machen.
Du hast früher einmal gesagt, dass dich der Hunger nach Erfolg antreibt. Hat sich deine Definition von Erfolg im Laufe der Jahre verändert?
Erfolg ist für mich eine Gefühlslage. Ich finde, dass es bei Erfolg nicht darum geht, etwas zu erreichen, es geht darum, glücklich mit sich selbst zu sein.
Ist das etwas, das du in letzter Zeit realisiert hast?
Ja.
Du hast zu Jahresbeginn auf Twitter ein Foto veröffentlicht, das dich kochend mit deinen Kindern zu Hause zeigt. Deine Küche scheint sehr traditionell. Ist der Rest deines Hauses ähnlich dekoriert?
Ja, mein Haus ist sehr traditionell gehalten. Und ich liebe diesen Shabby-Chic-Stil. Es ist eine sehr heimelige Atmosphäre. Wir verbringen sogar einen Großteil der Zeit in der Küche, vielleicht werden meine Kinder sogar ihre Hausaufgaben oder so machen, wenn sie von der Schule kommen. Ich liebe meine Küche.
Bittest du Leute darum, sich die Schuhe auszuziehen, wenn sie dich zu Hause besuchen?
Nein.
Ziehst du deine Schuhe aus, wenn du zu anderen nach Hause gehst?
Nein.
Was ist deine Lieblingssüßigkeit?
Schokolade. Auf jeden Fall Schokolade. Viel Schokolade.
Hast du eine bestimmte Lieblingsschokolade oder bist du da weniger wählerisch?
In den Staaten liebe ich Scores mit Karamel in der Mitte und hin und wieder, wenn ich sehr hungrig bin, dann ist ein Riegel Snickers echt gut.
Und…
Und M&Ms sind genial, Hershey’s Whoppers sind super, Raisinettes…
Du magst Schokolade wirklich.
Yeah. Twix ist auch total genial. Und die neuen Hershey’s Cookies & Cream auch.
Welchen Film hast du zuletzt gesehen?
Die unendliche Geschichte. Ich habe es mit meinen Kindern angesehen.
Wie fanden sie es?
Sie mochten es. Manchmal hatten sie Angst. Dann sagten sie ‘Das ist gruselig, wir wollen das nicht anschauen’ und ich meinte ‘Das ist nicht gruselig, das ist nicht echt, es ist nur ein Film’. Sie begreifen noch nicht, dass Filme nicht real sind – sie fragen immer ‘Ist das echt?’ und ich antworte darauf ‘Nein, Baby, es ist nur ein Film’. Aber abgesehen davon mochten sie es.
Wie erklärst du ihnen, was du tust, wenn sie dich im TV sehen? Zum Beispiel raubst du in deinem neuesten Video ein Geschäft aus. Wie erklärst du ihnen, dass die Person im TV eine Sache ist, aber die Person, die vor ihnen sitzt, jemand anderes ist?
Ich habe den Eindruck, dass sie langsam verstehen, dass das Teil meiner Arbeit und dessen ist, was ich mache. Es gehört zu dem Teil, dass Mommy ein Performer ist. Und ein Performer zu sein heißt, dass es dazu gehört, unterschiedliche Rollen zu verkörpern und Spaß zu haben und neue Dinge auszuprobieren.
Die größte Ironie an einem globalen Popstar ist mitunter, dass man durch die Welt reist, aber nicht wirklich viel von dem sieht, was ein normaler Mensch zu sehen bekommt. Warst du schon einmal wo, wo du dich gerne verkleidet hättest?
Naja, manchmal würde ich das liebend gerne. Du weißt schon, eine Maske aufsetzen und in ein Restaurant gehen und nicht erkannt werden. Aber auf dieser Tournee ist es ziemlich cool, dass nicht so viele Paparazzi unterwegs sind und ich die Möglichkeit hatte, mit meinen Kindern rauszugehen und mir viele Sachen anzusehen.
Was wäre dein Traumurlaub und wen würdest du mitnehmen?
Natürlich würde ich meine Kinder und meinen Freund Jason mitnehmen, und das war’s auch schon. Wir würden wahrscheinlich an einem schönen Ort zum Skifahren gehen und heiße Schokolade trinken, auf einer Hütte…
Bist du eine gute Skifahrerin?
Nein [lacht]. Aber ich habe Spaß daran, es zu lernen. Es frustriert mich zwar, wenn ich kleine Kinder schnell an mir vorbeisausen sehe, aber zum Großteil ist es lustig, wenn man den Dreh mal raushat und man weiß, wie man Skifahren muss.
Woran denkst du, wenn du auftrittst?
An was ich denke? Wow. Meistens bin ich so auf das Publikum konzentriert, dass ich gar keine Zeit habe, an etwas zu denken. Man ist auf die Melodien fokussiert und auf das, was man tut, und auf die Interaktion mit dem Publikum. Und drauf, den Einsatz nicht zu verpassen. Es ist eher eine Gefühlslage wie beim Yoga.
Mit wem träumst du im Moment von einer Zusammenarbeit?
Ich mag Gwen Stefani.
Welche Musik hörst du im Moment?
Also ich höre meistens sehr viel Hip-Hop in der Umkleide, wenn ich mich bühnenfertig mache, im Moment ist das häufig Jay-Z. Und viel Rock-Zeug wie Aerosmith. Das hält mich auf Trab und putscht mich auf. Und dann sind da natürlich noch Jessie J und Adele.
Letzte Frage, hast du etwas, das du unbedingt einmal machen möchtest?
Ich würde gerne mal Fallschirmspringen. Übersetzung: britneyland.de